Welpengebiss beim Shiba

Erwachsenengebiss

Hundegebiss

Der Hundewelpe hat 28 Zähne ( jeweils Oberkiefer& Unterkiefer: 6 Incisivi/Schneidezähne  ; 2 Canini/Fangzahn & 6 Premulare/Vordere Backenzähne).

Der erwachsene Hund hat dagegen 42 Zähne (Oberkiefer: 6 Incisivi/Schneidezähne; 2 Canini/Fangzahn; 8 Premulare/Vordere Backenzähne) & 4 Molare/Backenzähne & im Unterkiefer: 6 Incisivi/Schneidezähne; 2 Canini/Fangzahn; 8 Premulare/Vordere Backenzähne) & 6 Molare/Backenzähne4

Bildquelle:www.metpets.de
Bildquelle:www.deine-tierwelt.de

Der Zahnwechsel

Der Zahnwechsel beginnt ab der ca. der 14. Woche. Mit Beginn des Zahnwechsel endet auch die Wlpenzeit und die Junghundephase geginnt. Im Zahnwechsel sollte man das Gebiss des Junghundes regelmäßig kontrollieren um ggf. schnell auf Unregelmäßigkeiten oder Probleme reagieren zu können. Im Zahnwechsel neigen viele Junghunde Gegenstände anzuknabbern. Ein gekühltes Spielzeug oder ein Kauatrikel kann hier helfen Linderung zu verschaffen und etwas die Schmerzen zu mindern oder zumindest abzulenken. Mit ca. 7 Monaten ist der Zahnwechsel abgeschlossen.

 

Sollte das Gebiss nicht wie oben abgebildet sein, sollte man einen Fachtierarzt für Zahnmedizin aufsuchen. Zahn oder Kieferfehlstellungen können dauerhafte Schmerzen beim Hund verursachen und lassen sich je Älter der Hund schwerer oder nicht mehr korrigieren und können dann nur noch mit einer Extraktion/Entfernung des Zahns behoben werden.

Die Zahnpflege

Die Zahnpflege sollte regelmäßig schon im Welpenalter geübt werden, um Hund (und Halter) unnötigen Stress zu ersparen.
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Zahnpflegeprodukten auf dem Heimtiermarkt. Wir haben die besten Erfahrungen mit Kinderzahnbürsten und Zahnputzfingerlingen gemacht, dazu eine Hundezahnpasta. Bei Zahnsteinproblemen haben Züchterkollegen gute Erfahrungen mit einer Ultraschallzahnbürste für Hunde gemacht. Bislang haben wir damit aber keinerlei Probleme und daher nicht selbst getestet.

Kauartikel

Bei der Auswahl von Kauartikeln gibt es wichtige Kriterien, wann etwas für einen Hund (Und in welchem Alter) geeignet ist. Wir achten auf Kauartikel ohne Zusatz/Farb und Konservierungsstoffe (& ohne Zucker). Auch bei der „Härte“ der Kauartikel muss man beachten, dass das Hundegebiss (und das Welpengebiss schon gar nicht) noch sehr „weich“ und empfindlich ist. Harte Kauartikel geben wir NICHT. Auch Knochen dürfen nur bedingt gegeben werden (es gibt harte und weichere Knochenstücke/Außerdem dürfen Knochen ausschließlich roh gefüttert werden!). Prinzipiell sind Kauartikel gut für die Zähne, wenn man auf diese Sachen achtet und vor allem dem Welpen oder auch erwachsenen Hund niemals ohne Aufsicht knabbern lässt. Viel zu schnell werden abgebrochene Teile verschluckt und können stecken bleiben. Dann muss ein Hundehalter schnell eingreifen können, sonst droht der Hund zu ersticken.
Oft werden Kauartikel den Hunden zur Verfügung gestellt, wenn der Mensch außer Haus ist. Das birgt eine große Gefahr für den Hund und dessen sollte man sich bewusst sein, Ersticken oder auch schon Luftnot ist grausam und sollte nicht fahrlässig in Kauf genommen werden. Zur Beschäftigung während des Alleinbleibens gibt es deutlich bessere Alternativen!
Knochen:
Rohe Knochen haben für Hunde viele Vorteile. Das Abnagen stärkt den Kauapparat und reinigt gleichzeitig die Zähne. Außerdem versorgen Knochen Ihren Hund mit wichtigen Mineralien und Nährstoffen wie Kalzium.

Damit Ihr Hund sich nicht an scharfen Knochensplittern verletzt, sollten Sie ausschließlich rohe Knochen verfüttern. Denn beim Kochen und Erhitzen verändert sich die Struktur des Knochens. Er wird poröser und zersplittert beim Kauen.

Rohe Knochen sind hingegen elastisch und können meist problemlos gekaut werden.

Als Einstieg eigenen sich Puten und Hühnerhälse sehr gut, da sie recht weich sind und einen relativ hohen Fleischgehalt haben, was sie leichter verdaulich macht.

 

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