Therapiebegleithund Choshi

Therapiebegleithund „Choshi“

Rasse:                        Shiba Inu

Größe:                       41,5 cm

Geburtsdatum:      05.03.2016

Hobbies:                  Tricks lernen, Hundeshows, Apportieren von Gegenständen, Suchspiele

Choshi hat als erster Shiba Inu in Deutschland seine Prüfung zum zertifizierten Therapiebegleithund am 21.12.2018 beim Berufsverband für Therapiebegleithunde bestanden.

Er zeichnet sich vor allem durch seinen sehr ruhigen, ausgeglichenen und freundlichen Charakter aus. Er hat ein sehr feines Gespür für Kinder und deren Gefühlslagen. Choshi ist an seiner Umwelt und Menschen sehr interessiert. Vor allem Kindern tritt er neugierig, freundlich und offen gegenüber.

Seit dem Schuljahr 19/20 begleitet der zertifizierte Therapiebegleithund „Choshi“ Fr. Schultz in unsere Vorklasse.

Was bringt eigentlich ein ausgebildeter Therapiebegleithund in der Klasse? Ganz viel!

Ein Auszug aus dem Konzept zum Einsatz von Choshi an unserer Schule :

Die Anwesenheit des Hundes in der Klasse hat eine Vielzahl von passiven Effekten auf die SuS:
-Beruhigung durch Senkung des Blutdrucks und Muskelentspannung,
-Förderung emotionalen Wohlbefindens durch Erleben von Beziehungen, akzeptiert werden, geliebt werden, Zuwendung, Trost, Ablenkung usw.,
-Förderung eines positiven Selbstkonzepts durch konstante Wertschätzung, Verantwortungsübernahme, Autorität, Bewunderung usw. ,
-Förderung von Kontrolle über sich selbst und die Umwelt, indem eine gewisse Pflicht in der Pflege von und dem Umgang mit Tieren erfüllt werden muss,
-Förderung sozialer Integration – Aufhebung von Einsamkeit und Isolation, da die Arbeit mit einem Tier eine Beziehung schafft und somit das Bedürfnis von Zusammensein, Geborgenheit usw. befriedigt wird. Auch die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme gelingt leichter, wenn das Eis über ein Tier gebrochen werden kann.
-Antidepressive Wirkung durch einen sicheren Halt, emotionale Zuwendung, Trost und -Ermutigung usw.
-Vermittlung eines positiven und offenen Gegenübertretens, da Tiere unvoreingenommen auf Menschen zugehen und ihnen unverkrampft mit Sympathie entgegentreten.
Durch den gezielten und kreativen Einsatz im Unterricht ergeben sich ebenfalls positive Effekte für die SuS wie zum Beispiel:
– Kognitive Anregungen und Aktivierung durch das Lernen über Tiere

Zusätzlich können Kollegen das Fachwissen des Therapiebegleithundeteams für Einheiten zum Thema Haustiere im Sachunterricht nutzen.
In der Hunde- AG können die SuS die Grundlagen der Hundeerziehung und -haltung kennenlernen, praktische Einheiten mit dem Hund erleben und ggf. Hemmungen und Ängste abbauen.

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