Co-owning/ Miteigentum – gemeinsam Verantwortung tragen

Ein Zuchthund großziehen heißt mehr als nur Welpen erwarten – es geht um Liebe, Verantwortung und ein gutes Bauchgefühl. Genau hier setzt das Prinzip des CO Owning (Miteigentum) an.

Beim CO Owning lebt der Hund ganz normal als vollwertiges Familienmitglied bei seinen Menschen. Er ist Teil des Alltags, begleitet Spaziergänge, Urlaube und Sofaabende – kurz gesagt: Er hat ein echtes liebevolles Zuhause. Gleichzeitig bleibt der Züchter als Miteigentümer eng eingebunden und trägt weiterhin Verantwortung für die züchterische Zukunft des Hundes.

Das bedeutet konkret:
Der Hund wächst in einem liebevollen Umfeld auf, während wichtige Entscheidungen rund um Zucht, Gesundheit und Weiterentwicklung gemeinsam getroffen werden. Zuchteinsätze erfolgen geplant, transparent und mit Rücksicht auf Hund und Besitzer. Niemand wird überrascht, alles basiert auf Vertrauen, Offenheit und klaren Absprachen.

Für viele Familien ist CO Owning der perfekte Mittelweg:
Sie bekommen einen außergewöhnlichen Hund, der ihr Leben bereichert – ohne selbst Züchter sein zu müssen.  Und für uns als Züchter ist es eine wunderbare Möglichkeit, unsere Hunde gut aufgehoben zu wissen und dennoch verantwortungsvoll mit ihnen zu arbeiten.

Gemeinsam statt allein.
Zum Wohl des Hundes. 💛

Als Züchter können wir nicht alle Hunde selbst behalten und trotzdem planen wir jeden einzelnen Wurf so, dass dieser nicht nur möglichst gesunde und passende Welpen für unsere Welpenfamilien hervorbringt. Wir hoffen darauf, dass es ggf. auch Welpen im Wurf gibt, die die Shibapopulation insgesamt bereichern könnten. Sehen wir dieses Potenzial in einem Welpen, ist es natürlich schön, wenn er ein Zuhause findet, dass dafür offen ist. Eine Einschränkung gibt es für uns. Das Co Owning wollen wir wenn nur für Rüden, da diese immer in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können, da fürs Decken die Hündin immer zum Rüden kommt. Bei Hündinnen gestaltet sich das schwieriger und steht ein ganz anderer Aufwand für beide Seiten dahinter. Die Hündin fällt monatelang aus der Familie und muss auch sonst viel Zeit mit uns verbringen, damit sie auch unser Rudel weiterhin als ihr Zuhause betrachtet, behalten wir Hündinnen selbst und im engen Familien und Freundeskreis.

Bei Rüden ist das ganze eben wesentlich einfacher und es besteht auch kein Muss an Shows. Lediglich die Zuchtzulassung und die erforderlichen Untersuchungen (die wir sowieso jedem Welpen mit 1 Jahr zahlen) sind die Grundvoraussetzung für die Zucht.

Ob sich der Welpe dann überhaupt so entwickelt wie erhofft können wir natürlich nicht vorhersehen. Manche Welpen werden doch zu groß oder zu klein oder oder oder. Das ist dann aber halt leider so und ist für das alltägliche Familienleben nicht weiter tragisch. Das wichtigste ist und bleibt ein gesunder und wesensfester Hund, die Zucht ist immer nur die Kirsche auf der Torte 😉 

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